#1 Nico über Fitness & Frühling in der Großstadt

Jetzt ist es endlich geschafft! Mehrere Wochen haben wir über viele Telefonkonferenzen hinweg Ideen gesammelt, konzeptioniert, Probeaufnahmen gemacht, Ideen wieder verworfen, Interviews geführt, geschnitten und Blut, Schweiß und Tränen für euch investiert – na gut… eigentlich hatten wir ziemlich viel Spaß. Und gelitten hat höchstens unser erster Gast. Nico. Das ist der hier ➘

Aber erstmal kurz was über uns. Wir sind Monique, Robert und Luise. Und jaaaaa, die Langeweile hat auch uns gepackt. Wie jeder, der was auf sich hält, haben wir jetzt einfach mal diesen Podcast gestartet.

Wir drei sind aus Brandenburg (ja haha, schon klar “da jibts ja nüscht, war ja nur ne Frage der Zeit bis die Dorftrottel nix besseres mehr zu tun haben”). Abgesehen von dieser Gemeinsamkeit, sind wir eigentlich ziemlich verschieden.

Monique wohnt in der Nähe von Neuruppin, sie ist mit frischen 22 Jahren professionelle Fotografin und irgendwie die freundlichste von uns dreien. Außerdem hat sie bei dem ganzen Projekt hier den Part mit dem Design übernommen. Robert ist nicht ganz so frische 23 Jahre, studiert Soziale Arbeit in Suderburg (Leute was ist Suderburg?!) und ist ziemlich Sportbegeistert (und wie ich glaaauuube auch begabt). Ein Diskussionsorden, der ihm in der Grundschule verliehen wurde, befähigt ihn für die Moderation des Podcasts. Ich bin auch 22 – keine Ahnung, wie das so schnell passieren konnte – hab erst vor kurzem mein FSJ beendet und versuch mich jetzt im Schreiben. 

Eigentlich kennen wir uns noch gar nicht so gut, aber eins hat uns alle drei zusammengeführt: die Jugendarbeit. Durch gemeinsame Projekte am Zehdenicker Oberstufenzentrum mit ‚Einstieg Oberhavel‘ und der ‚Mobilen Kinder- & Jugendarbeit Lindow‘ haben wir uns kennengelernt und sind nun durch Covid-19 noch näher zusammengerückt – selbstverständlich nur im übertragenen Sinne, wir hocken leider, genau wie ihr, allein Zuhause.

Aus dieser Not heraus haben wir uns auch 1000 Fragen gestellt, wie zum Beispiel die hier:

“Warum steh ich morgens überhaupt noch auf, ich kann ja doch nichts Sinnvolles tun? Gibt es in OHV und OPR überhaupt JEMALS etwas Sinnvollles zu tun? Wer hat meinen Pudding aus dem Kühlschrank geklaut? Ist die Jugend überhaupt noch zu retten? Sollte ich die Jugendarbeit vielleicht lieber hinschmeißen bevor ich überhaupt richtig angefangen habe? Aber was machen all die Menschen in ihrer unfreiwillig gewonnenen Freizeit? Und wie sollen WIR die nächsten Wochen überstehen? Sollten wir diesen armen jungen verlorenen Seelen da draußen, obwohl es schon unzählige Podcasts über alle möglichen Themen gibt, nicht lieber NOCH einen Podcast zu hören geben? …nur so zur Sicherheit?”

Es gab nur eine mögliche Antwort auf all diese Fragen: “Ja, natürlich sollten wir!” Und so hat dieser wunderschöne AmateurPodcast das Licht der Welt erblickt.

Studieren

Nico Hecht hat uns in unserer allerersten Folge begleitet, sich von Robert ausfragen lassen und so zu einem tollen Start beigetragen. Er ist 22 Jahre alt und verbringt die Coronazeit mit seiner Freundin in Hamburg. Dort studiert er auch, momentan aber leider nur digital. Selbst eine große Uni mit 40.000 Studierenden hat da ihre Schwierigkeiten.

Übrigens, wer sich zum Wintersemester bewerben will muss leider noch etwas geduldig sein. Das Bewerbungsportal von https://hochschulstart.de/ öffnet in diesem Jahr nicht wie gewohnt Mitte April, sondern erst ab dem 01.07. (das gilt auch für alle Alt-Abiturient*innen!).

Sport

Aber machts doch einfach wie Nico und füllt die Zeit bis dahin mit einem guten Trainingsplan. Wie wärs zum Beispiel mit ein bisschen Tabata? Davon schonmal was gehört? Das ist ein HIIT-Training (also ein High Intensity Intervall Training), das Fettverbrennung und Muskelaufbau zum Ziel hat. Der größte Vorteil: es dauert nur 4 Minuten. Die setzen sich aus 8 Intervallen zusammen, wobei ein Intervall aus 20 Sekunden Höchstleistung und 10 Sekunden Erholung besteht. Also kurz und schmerzvoll.

Patrick Grewe ein Fitness- und ErnährungsCoach, der genau wie Nico in Hamburg wohnt, meint:

„Vier Minuten intensives Tabata Workout sind genauso effektiv wie eine Stunde schwitzen auf dem Crosstrainer.“

Patrick Grewe

Klingt ziemlich gut, oder? Auf jeden Fall für alle, die noch arbeiten gehen und sowieso schon voll ausgelastet sind. Aber wir, die wochenlang Zuhause chillen und schon beinahe alle Serien bei Netflix durch haben, wir könnten uns doch eigentlich auch mal mit einem ausgiebigen HomeTraining versuchen. Ich hab das mal für euch recherchiert. Laut CHIP ist Freeletics eine besonders empfehlenswerte Trainingsapp, die ihr euch kostenlos runterladen könnt. Sie erstellt einen individuellen Trainingsplan, für den ihr nur euer eigenes Körpergewicht braucht und bietet für die richtig Motivierten eine Premiumversion. Weil ich nicht zu den richtig Motivierten gehöre, euch aber trotzdem beistehen will, werde ich in den nächsten Wochen die kostenlose Variante für euch ausprobieren und zuverlässig Bericht erstatten.

*Wenn ihr auch motiviert seid, gönnt euch! Unbedingt! Aber passt schön auf euch auf, beim Sport kann man viel falsch machen. Das fängt schon bei der Atmung an und reicht bis hin zur Körperhaltung bei den einzelnen Übungen. Holt euch lieber noch ne professionelle Meinung ein, gerade, wenn ihr eh schon Fehlhaltungen habt oder sonstige körperliche Einschränkungen. Meldet euch gerne auch immer bei uns, wenn ihr Fragen habt.

Ernährung

Fehlt ja nur noch das mit der Ernährung. Hat Nico da nicht irgendwas von vegetarisch gefaselt? Zeit für eine Ernährungsumstellung hätten wir neben den paar Trainingseinheiten ja wahrscheinlich immer noch. Oder wenigstens könnten wir es mal mit EINEM vegetarischen Rezept ausprobieren. Eins mit extra viel Eiweiß, wir wollen ja, dass das ganze Training sich auch lohnt.

Brokkoli-Erdnuss-Reis

für 2 Personen – ihr habt ja safe irgendwen, den oder die ihr zwingt bei eurem neuen Lebensstil mit einzusteigen 😉

  • 75 g Naturreis(Vollkorn)
  • 1 ½ Köpfe Brokkoli (ca. 1,5 kg)
  • 1 ½ EL Erdnussmus
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Kichererbsen (roh oder aus der Dose)
  • n.B. Salz und Pfeffer
  • n.B. Wasser 

Den Naturreis und die Kichererbsen über Nacht in Wasser einlegen (danach beträgt die Kochzeit 10-15 Minuten) oder nach Packungsanleitung kochen.

Den Brokkoli klein schneiden und ca. 10-15 Minuten bissfest garen, den Brokkoli unter die Reis-Kichererbsenmasse rühren. 3 EL Erdnussmus mit der Gemüsebrühe verdünnen. Alles verrühren und mit geschlossenem Deckel kurz aufkochen lassen, zum Abschluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Falls das hier irgendwen juckt: pro Portion enthält das Gericht etwa 25g Eiweiß, 75g Kohlenhydrate und 10g Fett. Das Rezept hab ich übrigens bei CHEFKOCH geklaut, also falls ihr ne Erdnussallergie habt, da gibts noch 1000 andere richtig leckere Rezepte. Ganz nach Nicos Weisheit “Alles mit Pasta ist immer sehr gut.”, hab ich das Rezept mit Nudeln anstatt mit Reis ausprobiert und noch etwas Sojacuisine dazugegeben.

Wenn ihr Tipps für viel besseres vegetarisches oder sogar veganes Essen habt, freuen wir uns sehr über eure Nachrichten.

Holy Moly – Indien

Unsere liebe Redakteurin Monique ist von ihrer beschwerlichen Reise aus Indien vom Frühlingsfest zurückgekehrt. Nee nee, eigentlich war sie nie da. Aber ich glaube das ist euch dank unserer GRANDIOSEN Tonqualität sowieso schon beim Hören klar geworden. Bilder vom Holi Festival haben wir aber trotzdem mitgebracht. Zwar nicht live aus Indien, aber in Deutschland wars in den letzten paar Jahren ja auch immer ganz schön. 

Habt ihr auch so tolle Momente eingefangen? Lasst mal sehen! Ach und falls ihr Ideen habt wohin die nächste Reise gehen soll, lasst doch mal ein paar Kommentare da.

Erinnert ihr euch eigentlich noch richtig an das Leben da draußen? Die warme Sonne auf eurer Haut, das Grün der Bäume, eine frische Brise, die euch kitzelt, der Duft von Apfelblüten, freundliche Gesichter auf den Straßen, fröhlich schallendes Gelächter am See, warme Umarmungen und unendlich lange Gespräche in der Dämmerung… Fühlt ihr ihn? Den Geschmack von Freiheit und Sommer?

Alles total romantisiert! Ihr habt offenbar die unzähligen unangenehmen Situationen des Lebens da draußen verdrängt. Hier eine kleine Erinnerung. Stellt euch diese Fragen und ihr werdet froh sein, Zuhause innerhalb eurer sicheren vier Wände gefangen zu sein!

Wie hättest du reagiert?

Du bist zusammen mit deiner Freundin/deinem Freund eingeladen, deine Schwiegereltern zu besuchen. Auf dem Weg dahin trittst du in einen Hundehaufen. Tja was nu?

  1. Du probierst es bei deiner Freundin/deinem Freund am Schuh abzuschmieren, um alles auf sie/ihn zu lenken.
  2. Du gehst barfuß und behauptest du hättest die Schuhe einem Obdachlosen geschenkt.
  3. Du merkst immer wieder an, dass es hier komisch riecht, um selbst nicht aufzufallen.

Du stehst mit Kondomen an der Kasse, deine Schwiegereltern stehen plötzlich hinter dir. Wie reagierst du?

  1. Du gibst dich als dein Zwillingsbruder aus und tust so als würdest du sie flüchtig kennen.
  2. Du tust als wärst du Tourist und fluchst auf Spanisch, weil sie dich so komisch anstarren.
  3. Du behauptest, du kaufst sie, weil deine Oma sie zum Basteln benutzt.

Nico hat seine Wahl getroffen. Nach einem schrecklichen Besuch bei seinen Schwiegereltern, belügt er sie auch noch am nächsten Tag beim Einkaufen. Dass er im echten Leben so gehandelt hätte wage ich zu bezweifeln, schließlich ist jeder schon mal in irgendwas reingetreten und Kondome kaufen ist (abgesehen vom Vorspiel) sogar das beste, was ihr vor dem Sex machen könnt! Also lasst euch bloß nicht von unserer Fragerei verunsichern.

Wir werden damit nämlich ganz bestimmt nicht aufhören. Und weil kritische Fragen im Leben so wichtig sind, um nicht  auf der Stelle zu treten, haben wir noch welche an euch. Wir hatten lange keine Idee für den Titel unseres Podcasts und sind mit dem Ergebnis auch nur so halb zufrieden. Wie hättet ihr den Podcast genannt?

Meldet euch auch sehr gerne, wenn ihr andere Anregungen, Wünsche oder Fragen habt. Oder habt ihr vielleicht sogar Lust, als Gast bei uns mitzuwirken? Wir freuen uns, von euch zu hören. Schickt gerne eine Mail an immerdiesejugend@posteo.de oder schreibt in die Kommentare.

Liebe Grüße und bleibt fit!

Luise & Team

2 Gedanken zu „#1 Nico über Fitness & Frühling in der Großstadt

    1. Juchuuu unser erster richtiger Fan! Vielleicht bekommen wir ja bald noch mehr Groupies 😉 Danke für deine lieben Worte Nicole, das hören wir sehr gern. Es freut uns, dass es dir gefällt! Liebe Grüße Monique, Robert & Luise

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